Frühjahrsausstellung. Vernissage am Sonntag, 15. März 2026 um 11.30 Uhr.
Viele nehmen sie ganz bewusst wahr, andere verdrängen sie geradezu: Die Ökosysteme Wald, Wiese und Wasser umgeben uns, sind unauflöslich miteinander verwoben und voneinander abhängig – und sind doch oft aus dem Blickfeld verschwunden. Ihre Bedeutung für uns und für unsere Umwelt ist aber unbeeindruckt davon immens: Sie haben sich über unfassbar lange Zeit entwickelt und bilden die Grundlage für alles Leben. Das macht sie zum Gegenteil von rein abstrakten Begriffen. Sie sind weit mehr als nette Orte zum Zeitvertreib.
Dem Zusammenspiel von Natur und Kunst vor diesem Hintergrund widmet sich die von Antje Ladiges-Specht kuratierte Frühjahrsausstellung. Künstlerinnen und Künstler aus dem Norden zeigen ihre unterschiedlichen Herangehensweisen und Positionen zu dieser Thematik. Die Besucher werden ermuntert, den Gedanken, den Eindrücken, mitunter auch den assoziativen Feldwegen nachzugehen.
Zu den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern:
Die Malerei von Anja Witt aus Wentorf ist vom Meer inspiriert. Ihre Bilder entfalten eine bildnerische Sprache für das, was unter der Oberfläche liegt: Strömungen, Schichtungen, Bewegung oder Austauschprozesse.
http://www.anjawitt.de
Die Hamburger Bildhauerin Franziska Seifert hat für ihre Holzskulpturen eine besondere Technik bei Schnitzern in Bali gelernt. Es geht dabei um ein Gefühl spiritueller Hingabe und großer Fähigkeit, das einem plötzlich innewohnt.
http://www.bildhauerin-franziska-seifert.de
Die Geesthachter Malerin Christiane Leptien nimmt bei Streifzügen durch die Natur die Umgebung mit allen Sinnen wahr. Im Atelier tritt sie in einen Dialog mit den Eindrücken.
http://www.christiane-leptien.de
Georg Feyerabend aus Bliestorf entwickelt Bilder und Kompositionen aus Pflanzenteilen. Er lässt sich von den Farben und Strukturen zu neuen Zusammensetzungen inspirieren, die aber immer schon da waren.
http://www.georg-walter-feyerabend.de
Der Lübecker Matthias Eichel kombiniert filigrane Zeichnungen von Bäumen und Landschaften mit alten Briefen, Rechnungen und Papieren. Er thematisiert damit Vergänglichkeit, verloren gegangene Bedeutungen und Spuren, die die Zeit hinterlässt.
http://www.matthiaseichel.de
Ergänzt wird die Ausstellung durch eine Kranich-Installation des Naturschutzreferenten der Stiftung Herzogtum Lauenburg.
Die Ausstellung ist bis zum 19. April geöffnet.
Öffnungszeiten: samstags + sonntags 13.00 – 17.00 Uhr
http://www.stiftung-herzogtum.de